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G'wichthochhau'n • „Weight for Height“ Stricklziag`n • „Tug o War“ Baumstammschmeiss`n • „Toss the Caber“ Bierli-Zupf’n • “Down in one” Eierwix`n • „Toss the egg” Baumstammlauf´n • „Log Race“ |
G'wichthochhau'n • „Weight for Height“![]() Es wird versucht ein 15 kg schweres Gewicht (Herren) bzw. ein 7,5 kg schweres Gewicht (Damen), rücklings so hoch wie möglich über eine Latte zu schmeißen. Ablauf: Man stellt sich verkehrt zum Hindernis, schwingt das Gewicht vorsichtig zwischen den Beinen und versucht es, mit Schwung über eine Latte zu schleudern. Die Latte hat anfangs eine geringe Höhe und wird nach erfolgtem Wurf auf die nächste Höhe gelegt. Dies wiederholt sich so lange, bis die Höhe nicht mehr überworfen wird oder die Latte fällt. Wertung: Die Teams fangen alle bei der gleichen Höhe nacheinander an. Nachdem einer die Latte abwirft, scheidet dieser aus und es zählt dann die letzte überworfene Höhe. Danach werfen die anderen Teammitglieder weiter bis alle die Latte abgeworfen haben. Die Höhen werden nun zu einem Ergebnis zusammengezählt. Es wird empfohlen, nach dem Werfen eiligst einen oder mehrere Schritte vorzugehen, bevor das Gewicht sich wieder der Schwerkraft bedient und eventuell bei einem schlechten Wurf auf den Standplatz zurückkracht. oben |
Stricklziag`n • „Tug o War“![]() Nichts für schwache Nerven ist das schottische „Tug-O-War“, das Strickziag´n. Es wird im K.O.- Modus gezogen. Wurde nach einer Minute kein Team vom anderen über die Linie gezogen, gewinnt jenes Team, das „mehr Seil“ erobert hat. Handschuhe, Schuhe mit Spikes oder andere Spezialausrüstungen sind verboten! In die Hände spucken ist nur insoweit erlaubt, als dem darauf folgendem Team keine „Reste“ übrig bleiben dürfen. Ziel: Die zusammengelosten Teams stellen sich in einer Reihe gegenüber auf und halten das Seil gespannt in den Händen. Auf Kommando versuchen die Teams das jeweils andere in die eigene Hälfte zu ziehen. Ablauf: Das Seil ist in der Mitte markiert. Am Boden befindet sich eine Markierung, die das Spielfeld in zwei Teile teilt. Die Teilnehmer nehmen auf Kommando das Seil hoch, spannen es und auf ein weiteres Kommando wird dann gezogen, was das Seil hält. Wird ein Team auf die Gegenüberseite gezogen hat es verloren. Ist nach 60 Sekunden noch keine Entscheidung gefallen, so gewinnt das Team, das mehr Seil in ihrer Hälfte hat.
Wertung: Es wird im K.O.- Modus gezogen. Der Sieger kommt immer eine Runde weiter. Höhepunkt ist natürlich das kleine und das große Finale. Verboten: Handschuhe oder andere Spezialausrüstungen. Fußballschuhe oder Spikes. Das Schuhwerk kann vom Schiri kontrolliert werden. Das Wickeln des Seiles um die Hände oder beim letzten Mann um den Körper ist verboten, da es zu schweren Verletzungen führen kann. Verboten ist auch das Einhängen in und das Niedersetzen auf den Boden. Es muss aktiv gezogen werden. Es ist auch verboten, sogenannte Fuss`n zu schlagen, oder mit Gewalt ein lLoch in den Untergrund als Standplatz mit dem Schuh oder anderwertigen gegenständen zu schlagen. Nach einer Ermahnung - und danach nicht seitliches Verrücken der Linie kommt es zur Disqulifikation. oben |
Baumstammschmeiss`n • „Toss the Caber“![]() Der Königsbewerb bei allen Highland Games ist „Toss the Caber“. In Schottland muss der Baumstamm so geworfen werden, dass er sich mindestens einmal überschlägt. Dabei zählt aber nicht nur die Weite, sondern inwieweit er auf „12 Uhr“ zu liegen kommt. Bei den Steirischen Highland Games zählt hingegen NUR die Weite. d.h.: Es zählt die Entfernung (von der Startlinie) von jenem Ende, das der/die Werfer/in zum Zeitpunkt des Abwurfs in Händen hält bis zu selbigem Teil nach dem Wurf. Tipp: wenn man noch die Kraft hat sollte man einen Überschlag versuchen, da die Weite enorm steigt! Beim Aufstellen und Aufnehmen des ca. 4 bis 4,5 Meter langen und ca. 40 bis 45 kg schweren Baumstammes darf geholten werden, beim Laufen und Werfen natürlich nicht. Jeder hat hier zwei Versuche! Ziel: Ein Baumstamm muss mit den Händen soweit geworfen werden, dass jenes Ende, das man beim Abwurf in der Hand hält, möglichst weit weg zu liegen kommt. Ein Überdrehen des Stammes sollte angestrebt werden. Nicht nur die Kraft alleine, sondern auch die Technik entscheidet. Ablauf: Beim Aufnehmen des Baumstammes darf ein anderes Teammitglied behilflich sein, muss sich jedoch danach rasch aus der Wurfzone entfernen. Der Werfer läuft dann mit dem Stamm bis zur Abwurflinie und wirft den Stamm so weit wie möglich. 2 Versuche - alle 4 Team-Mitglieder werfen nach der Reihe. Wertung: Gemessen wird die Distanz von der Abwurflinie bis zu jenem markierten Ende des Baumstammes, das zur Zeit des Abwurfes in der Hand war. Übertreten oder vorgreifen mit den Händen bedeutet „ungültiger Versuch“. Das absichtliche seitliche Wegwerfen des Stammes ist auch verboten und zählt als „ungültiger Versuch“. oben |
Bierli-Zupf’n • “Down in one”![]() Ein klassisches „Boat-Race“, bei dem die Teilnehmer/Innen gegenüber auf einem Tisch Platz nehmen. Sie halten ein gut gekühltes Krügerl Bier in Händen, das es nun gilt, in schnellstmöglicher Zeit auszutrinken (für alle, die dem Alkohol nicht zusprechen, gibt es natürlich Sodawasser oder Mineral). Ablauf: Auf Kommando beginnt die erste Person in der Reihe sich das kühle Nass in den Rachen zu leeren. Nachdem der letzte Tropfen getrunken wurde, wird das leere Glas zum Zeichen des Triumphes verkehrt am eigenen Kopf abgestellt. Dann beginnt der Nächste in der Reihe oder das Gegenüber mit derselben Prozedur. ![]() Wertung: Sobald das letzte Glas am letzen Kopf steht, wird die Zeit gestoppt. Verschütten („Träntscheln“) oder Reste im Glas ziehen Strafsekunden nach sich: Träntscheln: 3 Sekunden, Rest im Glas: 3 bis 10 Sekunden, Bier ausschütten: 10 Sekunden. Verboten: Träntscheln: 3 sek. Rest im Glas: 3 bis 10 sek. oder ausschütten: 10 sek. ![]() Erlaubt: Wenn ein Teammitglied es absolut nicht mehr schafft, das Glas zu leeren, muss sich einer aus dem Team opfern. Jedoch kann nur immer einer einmal als Joker eingesetzt werden. oben |
Eierwix`n • „Toss the egg”![]() Wer vom Team noch am besten sehen kann... es ist doch schon später Nachmittag – wird von als FängerI genannt. Die anderen müssen nun versuchen, ein rohes steirisches Hühnerei (von glücklichen Hennen) dem Gegenüber zuzuwerfen, sodass es ohne Bodenkontakt und vor allem ohne zu zerspringen mit bloßen Händen gefangen wird. Jeder der 2 Werfer hat zwei Versuche, jedoch gibt es nur 3 Eier pro Team. Gewertet werden die 2 weitesten Würfe. Tipp: die Eier sollten möglichst nacheinander geworfen werden, wiewohl das gleichzeitige Abfeuern auch erlaubt ist. ![]() Ziel: Das Team bestimmt vor dem Bewerb den Fänger, auch „Fängerl“ oder „the Cätscha“ genannt. Der erste Werfer wirft ihm nun die 2 Eier so zu, dass sie unbeschädigt gefangen werden. Die Weite kann natürlich selbst bestimmt werden. Danach kommt der zweite Werfer an die Reihe. Sind davor schon alle zwei Eier kaputt gegangen, hat er nur mehr ein Ei zu werfen. Wertung: Von den 3 geworfenen Eiern werden die zwei größten Weiten gewertet. Diese ergeben die Gesamtwertung. Verboten: Das Ei muss mit bloßen Händen gefangen werden. Handschuhe und Hochheben des Kilts sind genauso verboten wie das Bewerfen des Schiedsrichters. Das Werfen in die Zuschauermenge ist erlaubt, sofern es sich Bekannte des Werfers handelt, die unqualifizierte Meldungen herausschreien. Rekord: Der steirische Rekord wurde mit 45 m von den Gänsbacherbrüdern aufgestellt. Der österreichische Rekord wurde mit sagenhaften 55 m in Kärnten aufgestellt. oben |
Baumstammlauf´n • „Log Race“![]() Schnelligkeit, Koordination und Teamgeist sind gefragt. Der Baum wird hinter der Startlinie auf Kommando aufgenommen und das Team läuft dann – mit dem Baumstamm auf den Schultern - einen Slalom. Anstoßen oder festhalten bei den Toren bringt Strafsekunden mit sich. Es darf kein Baum und vor allem keiner aus dem Team verloren gehen. Der Baum muss nach dem Zieleinlauf wieder so abgelegt werden, wie er aufgenommen wurde. Ziel: das Team sollte mit dem Baumstamm auf den Schultern so schnell wie möglich einen Slalom durchlaufen. Eine ausgefeilte Lauftechnik ist hierbei gefragt. Ablauf: Der Baum liegt am Boden vor der Startlinie. Die Mannschaft steht aufrecht neben dem Baum. Erst auf Kommando wird der Baum aufgenommen – und der Lauf zwischen den Stangen und gegen die Zeit kann beginnen. Die Ziellinie muss überquert werden, und der Baum muss wieder so hingelegt werden, wie er genommen wurde. Markierte Fläche nach vorn. Dann erst wird die Zeit gestoppt. Wertung: Kommando: Achtung – fertig – Lauf. Es dürfen keine Stangen berührt werden, weder mit dem Stamm, noch mit der Hand. Der Zieleinlauf muss geschlossen sein, d.h.: Es muss das gesamte Team die Ziellinie geschlossen durchlaufen. Ach ja: Der Baum sollte auch nicht fehlen! Verbote: Vorheriges Aufheben des Stammes, Berühren der Stangen mit der Hand oder Streifen mit dem Baum: 3 Strafsekunden, Den Baum nach der Ziellinie niederschmeissen, ist verboten: 3 Strafsekunden – er muss gelegt werden: Verletzungsgefahr. Tragen von Schuhen mit Stoppeln oder Spikes ist verboten. oben |
Kontakt: Helmut Schulhofer • Mobil:+43 (0) 664 1117706 • Fax: +43 (0) 316 80634804 • hochlandspiele@gmx.at